Bankenverband Bayern

Der Bayerische Bankenverband vertritt die Interessen der rund 73 in Bayern tätigen privaten Banken, die wiederum ca. 24.000 Mitarbeiter beschäftigen. Dabei handelt es sich um Großbanken, Regional- und Spezialbanken, Pfandbriefbanken, Privatbankiers sowie Niederlassungen ausländischer Banken. Neben ordentlichen Mitgliedern gehören dem Bankenverband auch Gastmitglieder an.  mehr »

Aktuelles

2. Runder Tisch "Bürokratie im Finanzdienstleistungsgewerbe"

Auf Einladung des Beauftragten für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatsregierung trafen sich die Vertreter der drei kreditwirtschaftlichen Verbände in Bayern erneut, um mit den Experten der zuständigen Ressorts in der bayerischen Staatsregierung Lösungsmöglichkeiten für den Abbau bürokratischer Hemmnisse im Finanzdienstleistungsgewerbe zu erörtern. mehr »

5. Bayerischer Bankentag im HVB Tower in München

5. Bayerischer Bankentag

Im Anschluss an seine Mitgliederversammlung hatte der Bayerische Bankenverband zum 5. Bayerischen Bankentag geladen. Das vielversprechende Programm sorgte für rege Teilnahme. Keynote-Speaker Nick Jue, CEO der ING-DiBa AG, berichtete zum „Banking der Zukunft“ mit vielen Beispielen aus der betrieblichen Praxis seines Hauses, das gerade selbst einen radikalen Veränderungsprozess durchläuft. Dr. Thomas Gstädtner, Leiter der Einheit DG Micro-Prudential Supervision II, Europäische Zentralbank, gab Einblicke in die „Digitalisierung als Herausforderung für die Bankaufsicht“. mehr »

Feierstunde beim Bayerischen Bankenverband - Ehrung für die Besten 

Eine schöne Tradition beim jährlichen Bayerischen Bankentag ist die Ehrung der besten Absolventen in bankfachlichen Ausbildungsgängen. Damit möchte der Bayerische Bankenverband die Bedeutung der Aus- und Weiterbildung im Privaten Bankgewerbe hervorheben. Verbandspräsident Michael Diederich, Vorstandssprecher der HypoVereinsbank, gratulierte den Preisträgern und unterstrich: „Selten war die Situation auf dem Finanzmarkt so spannend wie jetzt. Selten hatten junge Leute so viele Gestaltungsmöglichkeiten.“ Die Ausbildung habe die Preisträger optimal auf die neuen Herausforderungen vorbereitet.  mehr »

Arbeitsfrühstück mit den bayerischen Bankenverbänden

Bayerisches Staatsministerium

Auf Einladung des Bayerischen Staatsministeriums für Finanzen und für Heimat fand am 02.10.2019 ein intensiver und konstruktiver Gedankenaustausch der  Präsidenten der drei kreditwirtschaftlichen Verbände in Bayern und dem bayerischen Finanzminister statt. Dabei ging es neben den regulatorischen Themen wie die Umsetzung des Basel III Finalisierungspakets, der notwendigen Anpassung der MiFID II-Regulierung, der Vollendung der Bankenunion und Sustainable Finance auch um die Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und Europa, die Zinspolitik der EZB und ihre Auswirkungen, auch auf Banken und Sparkassen, und Möglichkeiten für Kreditinstitute, sich stärker beim Ausbau der Infrastruktur in Deutschland zu beteiligen.

Im Bild von links: Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, Dr. Michael Diederich, Präsident des Bayerischen Bankenverbands, Staatsminister Albert Füracker und Dr. Jürgen Gros,  Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern.

Gemeinsame Erklärung

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Europa und die Fugger

Europa und Fugger

Die Fürst Fugger Privatbank in Augsburg hatte zum Fugger-Lunch geladen. In der gut gefüllten Kundenhalle referierte Markus Ferber, MdEP, passend zur anstehenden Europawahl zum Thema „Europa und die Fugger – Globalisierung und Binnenmarkt im Mittelalter und heute“ und zeigte erstauliche Parallelen auf.  Im Bild von links: Jochen Hagen, Mitglied des Vorstands, Markus Ferber, MdEP, Silke Wolf, Geschäftsführerin Bayerischer Bankenverband, Dr. Martin Fritz, Vorsitzender des Vorstands und Matthias Schleipfer, Leiter der Niederlassung Augsburg. mehr »

„20 Jahre Europäische Währungsunion – Bilanz und Perspektiven“

Wie fällt die Bilanz der Gemeinschaftswährung aus? Welche Vorteile hat der Euro mit sich gebracht und wo muss noch „nachgesteuert“ werden? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung am 4. April 2019 in der Deutschen Bundesbank in München, die die Referenten, unter anderem der Präsident der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Bayern, Franz Josef Benedikt, sowie Dr. Michael Diederich, Präsident des Bayerischen Bankenverbands und Prof. Dr. Volker Wieland, Mitglied des Sachverständigenrats (Wirtschaftsweise) diskutierten. mehr »

Runder Tisch „Bürokratie im Finanzdienstleistungsgewerbe“

Auf Einladung des Beauftragten trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Bankenbranche und der zuständigen Ressorts am 28. Februar 2019 zu einem Runden Tisch, um gemeinsam Lösungsmöglichkeiten für bürokratische Hemmnisse im Finanzdienstleistungsgewerbe zu erörtern. mehr »

Positionspapiere

» Nachhaltiges Finanzwesen – Stabilität und Anwendbarkeit gewährleisten
München, 16.09.2019

Die fpmi hält ein stabiles, nachhaltiges Finanz- und Versicherungswesen und den Einsatz der Unternehmen der Real- und der Finanzwirtschaft für den Klimaschutz für unerlässlich. Gleichzeitig appelliert die fpmi an den europäischen Gesetzgeber, keine Alleingänge zu planen, die die europäischen Unternehmen bzw. ganze Industriezweige im weltweiten Wettbewerb übermäßig belasten. mehr »

» Memorandum zur Aktiensteuer
München, 08.08.2019

Nach aktuellem Verhandlungsergebnis ist die Finanztransaktionssteuer nur noch beim Kauf von Aktien vorgesehen – und zwar in Höhe von mindestens 0,2 Prozent pro Transaktion. Mit dem aktuellen Modell dieser Aktiensteuer werden die ursprünglich verbundenen Ziele nicht erreicht, erhebliche gesamtwirtschaftliche und sozialpolitische Schäden verursacht und der Einstieg in neue Umverteilungsmechanismen in der EU gewählt, so die in der fpmi vertretenen Unternehmen und Verbände. mehr »

» MiFID II/PRIIPs: Kunden entlasten – Kapitalmarkt stärken
München, 07.08.2019

Etwa 18 Monate nach Geltungsbeginn der MiFID II-Richtlinie und der PRIIPs-Verordnung ist festzustellen, dass auf allen Seiten Unzufriedenheit herrscht. Die fpmi regt an, die Erfahrungen der Finanzwirtschaft im Umgang mit MiFID II und PRIIPs im weiteren politischen Dialog zu berücksichtigen. mehr »

» Basel III Finalisierungspaket: Mittelstandsfinanzierung muss in den Fokus rücken
München, 01.08.2019  

Nach Auswirkungsschätzungen der Deutschen Bundesbank liegt der Kernkapitalmehrbedarf für EU-Banken durch die Finalisierung von Basel III bei durchschnittlich 16,7 %. Für deutsche Banken werden durch Basel III die Eigenkapitalanforderungen um durchschnittlich 23,7 % ansteigen. In der Folge wird die Kreditvergabekapazität der Banken eingeschränkt und die Finanzierungskosten für die Kunden steigen. Die verlässliche Versorgung mit Bankkrediten ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die mittelständische Wirtschaft in Bayern und der Bundesrepublik. Die langfristige Kreditvergabe verschafft Unternehmen die notwendige Planungssicherheit für ihre Investitionen und ermöglicht Wirtschaftswachstum.

Nun kommt es darauf an, dass der europäische Gesetzgeber bei der Umsetzung des Basel III Finalisierungspakets die Besonderheiten des deutschen und des europäischen Marktes berücksichtigt und Korrekturmaßnahmen vornimmt.

Die EU-Kommission hat angekündigt, vor Beginn der Umsetzung von Basel III eine umfassende Auswirkungsstudie durchzuführen. Dabei ist es wichtig, alle Basel III-Regulierungsmaßnahmen, auch die bisherigen, zu berücksichtigen. Insbesondere die Auswirkungen auf die Mittelstandsfinanzierung müssen in den Fokus rücken. Die Mittelstandsfinanzierung darf nicht weiter unter Druck geraten.

Daher fordern wir:

1. Das Basel III-Finalisierungspaket sollte nur dann umgesetzt werden, wenn dies andere nationale Jurisdiktionen ebenfalls tun.
2. Es darf nicht zu einer überambitionierten Umsetzung der Basel III-Bestimmungen kommen, die sich am Ende negativ auf die europäische Mittelstandsfinanzierung auswirken.
3. Der praxiserprobte und empirisch fundierte KMU-Faktor muss in seiner aktuellen Form dauerhaft beibehalten werden.
4. Ein hartes Granularitätskriterium von 0,2 % des Retailportfolios darf es nicht geben. Die bisherige Rechtslage soll beibehalten werden.
5. Eine Erhöhung der Risikobewertung ist für den deutschen Immobilienmarkt abzulehnen. Die Bedingungen für die Immobilienfinanzierung dürfen sich nicht verschlechtern.
6. Die bisherige Risikogewichtung für Leasingunternehmen soll beibehalten werden.
7. Der Baseler Output-Floor muss angemessen im Rahmen des Spielraums in Europa umgesetzt werdenmehr »

» Position nachhaltiges Finanzwesen
München, 2019

Die EU-Kommission (EU-KOM) hat im Mai 2018 vier Legislativvorschläge veröffentlicht.Gemeinsames Ziel umfangreicher Detailregelungen ist es, Nachhaltigkeitsaspekte systematisch in den Investitionsprozess zu integrieren. mehr »

» Umsetzung Basel III Finalisierungspaket: Mittelstandsfinanzierung muss in den Fokus rücken
München, 2019

Im Dezember 2017 hat die Gruppe der Notenbankpräsidenten und Leiter der Aufsichts- behörden (GHOS) im Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (Basel Committee on Banking Supervision, BCBS) die „Finalisierung von Basel III“ verabschiedet. Der erste Teil des Reformpaketes wurde bereits im Jahr 2010 veröffentlicht. Er enthielt zunächst strengere Eigenkapitalregelungen (Definition, Kapitalquoten, Einführung von Kapitalpuffern), international einheitliche Liquiditätsstandards und die Einführung einer Vorgabe
zur Verschuldungsquote (Leverage Ratio). mehr »