1. Juli 2017

Verbraucherschutz im Finanzmarkt – Mehr Regulierung oder bessere Regulierung?

Die verbraucherschützende Finanzmarktregulierung hat in den letzten zehn Jahren sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene stetig an Umfang und Bedeutung gewonnen. Während viele Vorschriften singulär betrachtet durchaus berechtigt und angemessen erscheinen, führt jedoch die Vielzahl der Regelungen in Summe zu einer Situation, die für den Verbraucher nur noch schwer überschaubar ist. Hinzu kommt, dass sich Kreditinstitute, Versicherungen und Honorarberater aus einzelnen, ökonomisch nicht mehr interessanten Geschäften zurückziehen mit der Folge, dass bestimmte Bevölkerungsschichten dort kaum noch Beratungsangebote erfahren. Der Trend geht dahin, gerade hier das Risiko auf den Verbraucher zurück zu verlagern und ihn auf online-Investments ohne jegliche Beratung zu verweisen. Ist das der richtige Weg?

In seinem Positionspapier „Verbraucherschutz im Finanzmarkt – Mehr Regulierung oder bessere Regulierung?“ setzt sich der Ausschuss Finanzmärkte beim Wirtschaftsbeirat Bayern kritisch mit dem Thema auseinander.

 

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